Schwarz Weiss Fotografie eines Kindes im Freizeitpark Gondorf

On taking photographs

Taking pictures is savoring life intensely, every hundredth of a second. -- Marc Riboud

 

Dieser Wahrheit haben wir nichts hinzuzufügen. Wir richten unser Leben danach aus, jeden Tag :)


Langer Eugen Fotograf Trier David Kliewer

Kurztrip zu United Nations (Bonn)

Heute ging es nach Bonn, in den „langen Eugen“. Dieses Gebäude beherbergt seit ca 2006 verschiedene Bereiche der United Nations. Ich hatte die Ehre, in diesem wirklich tollen Gebäude und in einer super Atmosphäre den Tag zu verbringen. Die Krönung dürfte das Mittagessen im 29ten Stockwerk gewesen sein. Dort oben hat man eine grandiose Aussicht, man kann bis nach Köln blicken und – wenn man sich bemüht – sogar den Kölner Dom erkennen!

Dies ist ein kleiner Auszug aus den Fotografien, die ich im Laufe des Tages angefertigt habe. Hier kommen im Post-Processing die grandiosen Film Packs von VSCO im Einsatz, und zwar Agfa Scala 200 bei den Schwarz-Weiß-Fotografien und Kodak Portra 160 bei den Farbaufnahmen.


foto terminplaner making of titelbild

Foto Terminplaner zum Ausdrucken

Heute gibt es ein kleines Goodie.

Viele Dinge waren gut, sind noch gut und werden auch in Zukunft gut sein. Eines dieser Dinge ist Papier. Wir modernen Menschen tendieren dazu, unsere Termine - sofern wir denn welche haben - gerne elektronisch abzulegen, ob auf dem Smartphone oder dem PC. Dies hat natürlich seine Daseinsberechtigung und auch viele Vorteile (z.B. dass die Termine, einmal angelegt, auf andere Geräte übertragen werden). Aber ganz wegdenken möchte ich das Papier dennoch nicht.

Wenn ich an meine zukünftigen Fototermine denke, dann kommen mir nicht nur positive Gedanken in den Kopf. Was, wenn ich gerade nicht zu Hause bin und meine Frau bekommt einen Anruf von einem Kunden der wissen möchte ob am Tag x noch was frei ist (Notebook und iPad sind nicht immer griffbereit). Oder schlimmer noch: Mir stößt etwas zu. Wer informiert dann die Kunden? Diese und noch weitere praktische Überlegungen brachten mich zu der fast schon banalen Idee, alle Termine in eine Tabelle einzutragen. Nicht in das Moleskine Buch, nicht auf den Wandkalendar, auf ein Blatt Papier. Die dort vorhandenen Informationen sollten möglichst knapp und präzise sein, also:

  • Datum des Shootings
  • Start/Endzeit des Shootings
  • Name des Kunden
  • Ort des Shootings
  • Telefonnummer des Kunden

Alles an Mehrinformation ist im Grunde quatsch. Wird ein Termin gecancelt, streiche ich ihn durch. Wurde er bezahlt, dann mache ich ein Häkchen dahinter oder streiche ihn durch und markiere die Rechnung im CRM als bezahlt. Wird ein Termin verlegt: Tipp-Ex. Die Maxime lautet: Keep it Simple and Stupid. Ja, so ein ausgedruckter Terminplan ist nicht hipp und schön ist er auch nicht, aber in der Einfachheit liegt vielleicht der größte Nutzen.

Ich habe mir, ob der Banalität des Ganzen, einige Gedanken zum Format und den Spaltenbreiten gemacht. Sicherlich wird der ein oder andere das anders formatieren wollen oder statt der verwendeten Schriftart "Open Sans Light" lieber die Comic Sans verwenden. Vielleicht hat einer der Leser dieses Artikels auch gar nichts mit der Fotografie zu tun, findet die Idee trotzdem gut, weil er sein Geld mit DJ Auftritten auf Hochzeiten verdient. Aus diesem Grund gibt es hier zwei Möglichkeiten, einmal die fixe Version als PDF und einmal das OpenOffice Dokument zum verändern:

Die verwendete Schriftart heisst "Open Sans" - eine sehr schöne, ausgewogene und gut leserliche Schrift mit ungeheuer großem Potenzial. Sie kann über folgende Adresse kostenlos und völlig legal bezogen werden: http://www.fontsquirrel.com/fonts/open-sans

 


Architekturfotografie in Trier

B&W Challenge

Immer mal wieder gibt es auf Facebook eine virale Aktion, bei der man Freunde für irgendwas nominieren muss. Eine dieser Aktionen ist die Black&White Challenge. Die bekannteste geht ungefähr so:

Mache 5 Tage lang jeden Tag ein Schwarz-Weiß-Foto. Schreibe nix drunter. Zeige keine Gesichter. (Bonus: Nominiere jemanden)

Als diese Nominierungsgeschichte mich dann irgendwann traf, war mein erster Gedanke: Nein, verschont mich bitte. Nun, ich kenne meine Freunde einfach zu gut. Ich wurde also nominiert, an dieser Geschichte teilzuhaben. Ok, wird gemacht. Aber ihr müsst auch wissen, dass ich ungern Arbeit doppelt erledige und wir wissen alle: Das wiederholt sich spätestens in ein paar Jahren wieder. Und so werde ich dem ganzen vorbeugen, indem die Fotos einfach hier gepostet werden.

 

 


Trier Fotografie Schuh hängt an Straßenlaterne

Rückblick: Der Sommer-Stresstest

Hallo liebe Besucher und Freunde,

Es ist unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. In meiner eigenen Wahrnehmung rasen die Tage so schnell an mir vorbei, dass ich hin und wieder denke, es sei noch Donnerstag, wenn es bereits Freitag ist (Liebe Kunden: Keine Sorge, ich überprüfe täglich meinen Kalender). Nun, die letzten Monate waren vollgepackt mit sehr schönen und auch anspruchsvollen Aufgaben - alleine der Juni brachte um die 6000 Fotografien: 4 Hochzeiten, Business Shootings, Bewerbungsfotos, aber auch so einfache Dinge wie biometrische Passbilder.

Ich habe mir nach reiflicher Überlegung ein wunderbares Objektiv gegönnt, ein Sigma 35mm f/1.4 aus der Art Serie, welches ich hoffentlich demnächst hier vorstellen kann. Eine weitere kleine Anschaffung ist ein Thermosublimationsdrucker (Canon Selphy) sowie eine Passbildstanze, damit ich in diesem Bereich noch effizienter (und genauer) arbeiten kann. Das neue Studio ist sehr schön und ich bin fertig eingerichtet - wobei neu gar nicht der richtige Ausdruck ist, denn unmittelbar bevor ich diesen Beitrag anfing musste ich feststellen, dass mein Artikel über den Einzug ins Balawa Rama bereits mehr als drei Monate zurückliegt. So ist das eben wenn man viel zu tun hat: es gibt wichtige und weniger wichtige Dinge. Wichtig sind Familie und Arbeit, weniger wichtig ist, dass ich darüber schreibe - dennoch werde ich mir Mühe geben, in Zukunft nicht zu schweigsam zu sein.

Ich wünsche allen Lesenden noch viele warme und fröhliche Sommertage!

 

Euer David


Making Of: Modedesign-Shooting

Für alle Interessierten gebe ich hier eine technische Zusammenfassung des Fotoshoots für das Semesterprojekt Modedesign von der sehr talentierten Kira Schmidt. Überhaupt finde ich, dass Trier voll von talentierten Menschen ist. Dazu meint Tobias:

Das stand doch nie zur Diskussion

Er hat Recht.

Vorbereitungen

Die Aufnahmen sind in einem ca. 90-minütigem Shoot bei Kliewer Fotografie entstanden. Die Vorbereitungen dazu (Garderobe, Hair&Makeup, Besprechung) haben ca. 90 Minuten gedauert. Hinzu kommt die Zeit für das Postprocessing. Alles in Allem wurden für diese schönen Aufnahmen ca. 6-7 Stunden Zeit verbraten, und das bezieht sich auf die reine Fotoarbeit (ganz zu schweigen von der Zeit für die Herstellung der Outfits).

Studio

Als Studio kam ein recht kompakter Raum zum Einsatz: Breite ca. 3 m, Höhe ca. 2,40m. Das Hintergrundsystem ist eine Kombination aus Walimex Stativen + Stange sowie einer Rolle von Colorama (2,72 x 11m) in der Farbe Charcoal.

Kamera

Als Kamera kam eine Canon EOS 5D Mark III zum Einsatz. Das Objektiv ist ein Canon EF 24-105mm f/4 L IS USM. Die Einstellungen waren: 1/160 sek, f/7.1, ISO 100-200. Ich habe dieses Objektiv einer Festbrennweite von 50mm vorgezogen, um bei der Wahl des Bildausschnittes etwas flexibler agieren zu können. Als Grundregel gilt nach wie vor: Personen sollten bei Portraits mit mehr als 35mm fotografiert werden, da die Formen bei 35mm nicht plastisch genug gezeichnet werden. Ich versuche nach Möglichkeit immer wenigstens 50mm zu verwenden. Meine Lieblingsbrennweite in dem Bereich liegt zwischen 80 und 100mm.

Licht

Das Primärlicht kommt aus einer 50cm Beautydish von Elinchrom mit Gold-Reflektor, gemountet an einem D-LITE RX ONE Blitzkopf (ca. 60% Power). Das Sekundärlicht ist eine 95cm Octabox mit Systemblitz (Canon Speedlite 580 EX II, 25% Power). Beide Blitze werden über das Elinchrom Skyport ferngetriggert. Eine sehr schöne Rafinesse des RX One ist, dass die Blitzintensität über einen +/- Schalter am Sender gesteuert werden kann - eine angenehme Zeitersparnis. Bedarfsweise kam noch ein Silberreflektor zum Einsatz, um etwas Licht von unten kommen zu lassen.

Nachbearbeitung

Die Nachbearbeitung haben Kira Schmidt und ich geteilt. Als Software kam Adobe Photoshop CS sowie Lightroom 4 zum Einsatz.

 

 

 


blonde beauty with high heels and directional light sitting on the floor in a reclining position

Kliewer Photography @ Stylished

Es gibt gute Neuigkeiten aus der Social-Media-Ecke: Kliewer Fotografie ist nun auf Stylished.de vertreten - dem Model- und Fotografenverzeichnis, welches sich selbst als die Nummer Eins der Model&Fotografen Community bezeichnet.

Stylished FotografenverzeichnisEs war nicht ganz einfach reinzukommen und ich verstehe auch jetzt noch nicht vollständig, nach welchen Kriterien genau ein Fotograf zugelassen wird. Andererseits kann ich jetzt auch nachvollziehen, warum nicht mehr meiner Trierer Kollegen vertreten sind - die Maßstäbe scheinen doch recht hoch zu sein. So reicht es z.B. nicht, ein paar scharfe Fotos hochzuladen. Die hochgeladenen Bilder werden wohl einzeln und in der Gesamtheit von einem Team aus Models und Fotografen bewertet - man hat keinen Einfluss darauf. Bei Models scheinen die Barrieren niedriger zu sein.

Lange Rede, kurzer Sinn: Schreibt mich an. Werdet Fan. Werdet Freund. Lasst uns Spaß an der Fotografie haben.

Ab und zu erhalte ich Anfragen bezüglich Shootings, diese sind nicht selten für TFP. Ich habe mir zu dem Thema einige Gedanken gemacht. Grundsätzlich arbeite ich gegen Bezahlung. Sollte das Thema allerdings sehr interessant sein, oder das Model bereits Erfahrung mitbringen sowie eine Idee die mich begeistert, bin ich in Ausnahmefällen bereit, ein TFP-Shooting zu machen.

Hier geht es zum Profil von Kliewer Fotografie auf Stylished.de


fotograf trier

Kurzer Test der Nikon D3200

Ich mag keine "Religionskriege" wenn es um Kameras geht. Gefühlt nicht endende Diskussionen zwischen Canon-Fans und Nikon-Fans empfinde ich schon seit langem als überflüssig. Ich habe mich nunmal für Canon & Nikon (*zwinkersmiley*) entschieden und bereue diese Entscheidung nicht. Ganz gleich mit welchem System man nun fotografiert, es kommt letzten Endes auf das Ergebnis an. Allerdings gibt es gravierende Unterschiede, wie man zu einem Ergebnis kommt, und gerade da liegt so oft der Streitpunkt.

Ich habe vorgestern testweise mit einer Nikon D3200 geshootet. Hintergrund: Ich werde oft nach Empfehlungen gefragt. Das gros der Leute mag verständlicherweise nicht 4000 sondern eher 400 EUR ausgeben und dennoch brauchbare Fotografien erzeugen.

Die D3200 ist im unteren Preissegment, aber sie generiert Aufnahmen mit einer Auflösung von 24 Megapixel und ist solide verarbeitet. Die Bilder sind mittelprächtig bis ok, was hauptsächlich an dem Kit-Objektiv liegt (sowas sollte man eigentlich direkt versteigern). Was nicht überzeugt hat war eine teilweise sehr umständliche Benutzerführung.

Beispiel: Um den monochrom modus anzupassen muss ich mich durch 3 Untermenü's hangeln, aber es gibt keinen zurück-button. Nur OK. Wenn ich dann was ändern will muss ich wieder von vorne anfangen. Belichtung anpassen? Erstmal 5 verschiedene Knöpfe drücken. ISO anpassen? 3 Klicks. Warum?!

Bis ich alle Einstellungen so weit hatte dass brauchbare Ergebnisse erzeugt werden konnten, sind 5 Minuten vergangen. Höherpreisige Kamera-Modelle regeln das mit Shortcuts besser.

Fazit: Eine geeignete Kamera für alle, die einen risikolosen Einstieg in die Spiegelreflex-Fotografie wollen. Für ambitionierte Fotografen oder diejenigen mit einem optimierten Workflow: Eher nein.

Nikon D3200, 18mm, f/3.5, 1/160s, ISO 3200
Nikon D3200, 18mm, f/3.5, 1/160s, ISO 3200

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Lightroom Preset: klwr hochzeit

Es ist gar nicht so lange her, da habe ich auf meiner Facebook Page etwas angekündigt, nämlich, dass es bald wieder einen kostenlosen Preset von mir geben wird. Nun, der Tag ist gekommen. Es gibt ein kleines Geschenk von mir an euch, meine lieben Leserinnen, Leser, Foto-Enthusiasten, Profi-Fotografen, Fotografen im Ruhestand und wer sonst noch alles mag.

Vor einigen Monaten habe ich meinen klwr filmnoir #1 preset verschenkt. Heute gibt es ein Hochzeits-Preset. Dieses kann primär dazu verwendet werden, Hochzeitsreportagen kräftiger und lebendiger wirken zu lassen. Es werden nicht zu viele Stellschrauben geändert, damit es noch authentisch wirkt. Wem das ganze zu peppig erscheint, der kann den Kontrastregler von 20 auf 5-10 herabsetzen. Für die Verbesserung von Studioaufnahmen ist das Preset nicht geeignet.

Hier der Vorher/Nachher-Vergleich:

wedding preset before
Vorher
wedding preset after
Nachher

Wie immer freue ich mich über Feedback in den Kommentaren. Noch mehr würde mich freuen, wenn ihr eigene Erfahrungen mitteilen könnt. Vielleicht können wir gemeinsam das Super-Preset bauen... wäre nicht das erste mal, dass in Kooperation wirklich tolle Dinge entstehen. Und nun das wichtigste zum Schluss:

[button link="https://klwr.de/wp-content/uploads/2014/01/Hochzeit.lrtemplate.zip" size="large" text_size="gamma"]Download Lightroom Preset "klwr hochzeit"[/button]

 


fotograf trier innenstadt

Lightroom Preset: klwr filmnoir #1

Heute möchte ich euch einen Lightroom Preset zum download anbieten: klwr filmnoir #1. Dieser Preset hat es in sich - Er verleiht Fotografien den klassischen warmen Schwarz-Weiß Look aus uralten Filmen.

Die Schwarz-Weiß-Fotografie fasziniert mich seit Jahren. Was mich jedoch bei vielen Schwarz-Weiß Konvertierungen störte war die oftmals reine Umwandlung in Graustufen. Für mich hatten diese Aufnahmen zu wenig Kontrast, zu wenig "Drama". Erst durch Lightroom wurde ich ermutigt, zu experimentieren und die Auswirkungen direkt und live mitzuverfolgen. Vor Jahren habe ich mir einige S/W Presets angesehen und beschlossen, eine eigene Version zu erstellen welche meinen Vorstellungen eines idealen Schwarz-Weiß Bildes entspricht. Herausgekommen ist schließlich klwr filmnoir #1. Ich verwende diesen Lightroom Preset (oftmals in Variationen) selbst für einige meiner Aufnahmen, wie z.B. diesen. Er eignet sich hervorragend für eine Vielzahl von Lichtsituationen, wenn auch nicht für alle. Mit ein wenig Geschick und wenigen Handgriffen lässt sich der Preset jedoch leicht anpassen.

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